Boradin

      Aufgewachsen in den eisigen, windzerpeitschten und schneebedeckten Bergen von Dun Morogh merkte der junge Zwerg Boradin recht schnell, das dass Leben nicht nur aus Metkrug schlecken besteht. Vermutlich mit Dunkeleisen Zwergen in seiner Ahnenlinie, schlug er sich durch das Leben nicht wissend, auch nicht mal ahnend was er mit selbigem anfangen sollte.
      Durch diese lange Zeit (wohl auch durch die Vorfahren) war er sehr ruppig im Umgang und durch sein wildes vom Leben zerfurchtes Äußeres saß er oft alleine an der Theke.

      Nun begab es sich das sein Leben mit grossen Ereignissen in Atzeroth zusammen fiel. Aufgrund dieser Ereignisse kamen viele fremde und merkwürdige Gestalten nach Dun Morogh, zum einen die edeln und mysteriösen Nachtelfen, für die er sofort ein Interesse entwickelte. Zum anderen die Menschen die er missmutig beäugte.

      An einem besonders kalten und stürmischen Abend saß er wieder allein über seinem Metkrug und hing seinen Gedanken nach, als sich die Tür öffnete und einer dieser Menschen in einer Schneewolke die Kneipe betrat. Der Fremde ging zum Wirt bestellte sich ein warmes Getränk und setzte sich in eine Ecke. Er musste irgend etwas an sich haben, denn nach einer Weile ging Boradin gegen seine Gewohnheit zu ihm rüber. Der Fremde blickte auf und Boradin schaute in ein älteres vom Krieg gezeichnetes Gesicht. Bei näherer Betrachtung entdeckte er eine Rüstung unter dem Mantel, die einst mal sehr brachtvoll gewesen sein musste. Außerdem konnte er den Abdruck eines Kampfhammers sehen, den der Fremde geschickt unter seinem Mantel verbarg.

      Der Fremde bat Boradin sich zu setzen. Er tat wie ihm geheißen und so verging Stunde um Stunde. Er erfuhr das der Fremde ein Paladin war und gerade aus dem Krieg zurück sei, wo er gegen wilde Völker und grässliche Untote gekämpft hatte. Boradin lauschte diesen fantastischen Geschichten von fernen Ländern und grossen Taten und in seinem Kopf verfestigte sich ein Entschluss. Er wollte sein bisheriges Leben hinter sich lass und los ziehen.
      Der Paladin musste gewusst haben was in Boradin Kopf vorging, den noch bevor dieser ihm seinen Entschluss mitteilen konnte sagte er „ Du musst aber zuerst deinen Geist disziplinieren“.

      Am nächsten Tag packte Boradin seine Sachen und folgte dem Paladin um von ihm unterwiesen zu werden.
      Ich bin wahrhaftig nicht Ihrer Meinung. Aber ich werde mich bis zuletzt dafür schlagen dass Sie sie vertreten können. Voltaire.

      ZdC
      Boradin-Zwerg,Paladin
      Gosah-Zwerg,Schurke